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Heide Ulrich

Heide Ulrich

Über 50 Jahre Erfahrung mit Natur­ver­bin­dung und Fähr­ten­le­sen, über 30 Jahre Erfahrung mit Kin­der­grup­pen in der Natur und auf dem Bauernhof, zwei eigene (inzwi­schen erwach­se­ne) Kinder und Enkel­kin­der.

Ich habe Forst­wis­sen­schaf­ten studiert, die forst­li­che Refe­ren­dar­zeit gemacht und 2 Jahre als Forst­be­am­tin gear­bei­tet, bis wir, mein Mann und ich, auf dem „Käsehof Lan­dolfs­hau­sen“ fast 40 Jahre lang Schafe und Ziegen gemolken, Käse her­ge­stellt und vielen Kindern und Erwach­se­nen Bau­ern­ho­f­erfah­run­gen ermög­licht haben.

Seit ca. 60 Jahren beschäf­ti­ge ich mich mit Fähr­ten­le­sen. In zwei Jah­res­lehr­gän­gen bei „Wild­nis­wis­sen“, Fähr­ten­rei­sen nach Rumänien, Schweden und USA sowie in zahl­rei­chen inter­na­tio­na­len Fähr­ten­prü­fun­gen von Tracker Certification/Cybertracker Inter­na­tio­nal in Deutsch­land, Holland, Belgien, England, Spanien und den USA habe ich mein Wissen vertieft und in „Track and Sign“ Level 3, in „Trailing“ Level 2 erreicht. Mit einem Ergebnis von 96% in “Track and Sign” wurde ich auch bereits zu Spe­cia­list-Prüfungen in Deutsch­land, Holland und England ein­ge­la­den.
In drei Jah­res­kur­sen bei „Wild­nis­wis­sen“ habe ich mich außerdem intensiv mit dem Thema „Steinzeit“ und dem Leben in der Natur ohne zivi­li­sa­to­ri­sche Hilfs­mit­tel beschäf­tigt. Ich habe Leder und Felle gegerbt, meine eigene Kleidung und stein­zeit­li­che Aus­rüs­tung her­ge­stellt und war nur mit dieser Aus­rüs­tung und stein­zeit­li­chem Essen eine Woche in den süd­fran­zö­si­schen Pyrenäen und 2 Wochen in Nord­spa­ni­en unterwegs.

Besonders ein­drück­lich war meine Zeit im Wild­nis­camp der „Teaching Drum“ im Norden der USA, wo ich eine Woche im Sommer und vier Wochen im Winter ver­brach­te und zur Einheit wurde mit der mich umge­ben­den Natur.

Bei Tamarack Song habe ich auch die Aus­bil­dung zum Healing-Nature-Trail Guide nach absol­viert und einen Pfad zur “Heilkraft der Natur­be­geg­nung” im Göttinger Stadtwald ent­wi­ckelt.
Auch hier bin ich oft und gern im Wald unterwegs – dort fühle ich mich zuhause, am Tag oder auch in der Nacht. Allein und mit der Umgebung in enger Ver­bin­dung, mit Wild­nis­freun­den oder mit euch, um gemeinsam die Geheim­nis­se des Waldes lesen zu lernen.

Spe­zi­al­ge­bie­te: Fähr­ten­le­sen, Steinzeit, Heilkraft der Natur­be­geg­nung

Lerne gerade mehr über: Vogel­spra­che, Natur­völ­ker, Fähr­ten­le­sen, …. Die Neugier hört nie auf und die Natur ist ein uner­schöpf­li­cher Lehr­meis­ter!

Liebster Auf­ent­halts­ort: Im Wald, mit weit geöff­ne­tem Herzen und wacher Auf­merk­sam­keit für alles um mich herum…

Sonst noch: Bau­ern­hof­päd­ago­gik mit dem Projekt „Raus aufs Land!“ (bei Interesse: raus-aufs-land(at)t‑online.de)

Niclas Wiechmann

Niclas Wiechmann

Ich lebe mit meiner Frau, unserem Sohn und unseren 2 Hunden auf dem Land in der Nähe von Göttingen.Seit 2015 aktiv in der Umwelt­bil­dung. B. Sc. in den Forst­wis­sen­schaf­ten und Wald­öko­lo­gie. Ich habe die ein­jäh­ri­ge Wild­nis­päd­ago­gik­aus­bil­dung, einen ein­jäh­ri­gen Wald­pä­do­go­gik­kurs und einen zwei­wö­chi­gen Fähr­ten­le­se­inten­siv­kurs in den Wäldern von Schweden mit­ge­macht. Zurzeit darf ich an der drei­jäh­ri­gen Wild­nis­päd­ago­gik­fort­bil­dung bei „Wild­nis­wis­sen“ teil­neh­men.Seit vielen Jahren fas­zi­niert mich der Einfluss von Natur auf den mensch­li­chen Orga­nis­mus und wie subtil dieser oft ist. Ich verspüre eine Aus­ge­gli­chen­heit und innere Ruhe, wenn ich den ganzen Tag mit der Natur verbunden war. Ob ich mich um unser Gemüse gekümmert habe oder im Wald auf Ent­de­ckungs­rei­se ging, spielt dabei keine Rolle. Dieses The­men­feld unter­such­te ich auch in meiner Bache­lor­ar­beit und schrieb über „Natur­kon­tak­te und die Aus­wir­kun­gen auf die Gesund­heit und Ent­wick­lung von Her­an­wach­sen­den“.Mein Wunsch ist es, dazu bei­zu­tra­gen, dass wir alle und vor allem die Kleinsten wieder mehr Zeit in der Natur ver­brin­gen und das alte Wissen der Natur­völ­ker gemeinsam als Mensch­heit bewahren. Es gibt wun­der­vol­le Menschen die uns den Zugang zu diesem Wissen ermög­licht haben und dieses Geschenk sollten wir annehmen.


Lerne gerade mehr über: Vogel­spra­che; Fähr­ten­le­sen; leben in Gemein­schaft; die Jah­res­zei­ten und ihre Bedeutung; leben von und in der Natur

Liebster Auf­ent­halts­ort: Aktiv und passiv in unserem Garten, im Wald oder auf Gewässern.

Sonst noch:  Ich habe drei Jahre mit meinem Hund Sam in einer Ret­tungs­hun­de­staf­fel gear­bei­tet und den Sani­täts­dienst­lehr­gang (SDL) absol­viert

Nina Schwimmer

Nina Schwimmer

Durch meine erste Reise nach Kolumbien erweckte ich eine starke Natur­ver­bin­dung wieder und spürte, dass ich diesem Drang nach Ver­bin­dung einen bedeu­ten­den Anteil meines der­zei­ti­gen Lebens widmen will. So befinde ich mich noch heute auf meinem per­sön­li­chen Lehrweg mit und in der Natur.

Ich bin in Bayern auf dem Land groß­ge­wor­den und habe in Nie­der­sach­sen Sport- und Erzie­hungs­wis­sen­schaf­ten studiert. Wäh­rend­des­sen habe ich eine Aus­bil­dung zur Phy­to­the­ra­pie (Heil­pflan­zen­kun­de) und eine ein­jäh­ri­ge Natur- und Wild­nis­päd­ago­gik­aus­bil­dung abge­schlos­sen. Nachdem ich als Sozi­al­päd­ago­gin in der ambu­lan­ten Fami­li­en­hil­fe gear­bei­tet habe, bin ich nun in dem Jugend­haus Gar­te­tal­bahn­hof in Göttingen tätig.

Durch meinen zweiten Auf­ent­halt in Kolumbien, tief in den Anden, habe ich das rustikale einfache Leben abseits der Zivi­li­sa­ti­on kennen gelernt und schätze dies sehr. Ich habe großes Interesse an den Lebens­wei­sen der Natur­völ­ker, wie den hand­werk­li­chen Tätig­kei­ten, Mythen und Ritualen. Ich bin begeis­tert über deren Wahr­neh­mungs­ver­mö­gen, Demut und Ein­falls­reich­tum. Es bereitet mir viel Freunde mein Interesse und Neugierde über unsere Mitwelt, im spe­zi­el­len der vor unserer Haustür vor­zu­fin­den­den Natur, teilen zu können.

Ich lade dich ein mit uns den Geheim­nis­sen der Natur auf der Spur zu sein, es sich draußen gemütlich zu machen und die auf­kom­men­de Freude zusammen zu genießen.

Spe­zi­al­ge­bie­te: Heil­kräu­ter, Wahr­neh­mungs­sen­si­bi­li­sie­rung, das Feuer

Lerne gerade mehr über: Vogel­spra­che, Tier­spu­ren­le­sen, Natur­völ­kern, Gemü­se­an­bau und Per­ma­kul­tur, …der Neugier sind keine Grenzen gesetzt

Liebster Auf­ent­halts­ort: die ersten und/oder letzten Son­nen­strah­len genießen, die mich umgebende Natur mit allen Sinnen wahr­neh­men, durchs Wasser gleitend

Michael Fink

Michael Fink

Frie­dens­gärt­ner, Kli­ma­for­scher, Trans­for­ma­ti­ons­de­si­gner

Als Vor­stadt­kind auf­ge­wach­sen, weder mit der Stadt noch dem Land wirklich vertraut, begeis­te­re ich mich seit meiner Jugend für Kultur und Natur. Über ein Geo­gra­phie­stu­di­um und ver­schie­de­ne Reisen auf die bewohnten Kon­ti­nen­te bekam ich Einblicke in und Dank­bar­keit für die Vielfalt auf Erden. Im Zuge meiner Dok­tor­ar­beit lebte ich in Küs­ten­dör­fern der Fidschi-Inseln und wurde fas­zi­niert von der Ver­bun­den­heit meiner Mit­men­schen mit der Natur. Als Gemein­schafts­gärt­ner, Wanderer und Fahr­rad­rei­sen­der, sowie natürlich über Wäl­der­wärts möchte ich Erfah­run­gen aus­tau­schen und wei­ter­ge­ben und gemeinsam Pfade beschrei­ten, die mehr Acht­sam­keit unter­ein­an­der und gegenüber der Natur ver­spre­chen.

Aufgaben bei Wäl­der­wärts: Ver­eins­ar­beit, wis­sen­schaft­li­che Beglei­tung

Spe­zi­al­ge­bie­te: Kul­tur­land­schaft: Zusam­men­spiel von Mensch und Natur

Lerne gerade mehr über: Küs­ten­öko­sys­te­me

Liebster Auf­ent­halts­ort: Ich springe nach Mög­lich­keit in jedes Gewässer

Pauline Mergel

Pauline Mergel

Biologin, zer­ti­fi­ziert im Fähr­ten­le­sen (Cyber­tra­cker Tracker Level III), Trek­king­tou­ren in Nord­eu­ro­pa und Nord­ame­ri­ka, lang­jäh­ri­ge Erfahrung in der pfer­de­ge­bun­de­nen Arbeit mit Kindern und Erwach­se­nen.

Fokus: Fähr­ten­le­sen & Wildtiere, Nature Jour­na­ling, Gerben

Liebster Auf­ent­halts­ort: am son­nen­ge­wärm­ten Stamm einer Kiefer lehnend

Anna Martell

Studium der Eth­no­lo­gie, Kul­tur­anthro­po­lo­gie und Geschlech­ter­for­schung in Göttingen

Wild­nis­päd­ago­gin, All­roun­de­rin, Schwer­punkt: Ver­bin­dung zu sich selbst, anderen Menschen und der Natur stärken. Dazu mehrere Wei­ter­bil­dun­gen bei Jon Young und Sarah Fontaine besucht, sowie in der Wild­nis­schu­le Wil­des­hau­sen und Hoher Fläming. Zusam­men­ar­beit mit Eva Klinke (Natur­F­AIR­bin­dung) und Torsten Wittig (Ent­de­cker­schu­le).

Dozentin für päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te mit den Schwer­punk­ten dis­kri­mi­nie­rungs­sen­si­ble Pädagogik und Natur­päd­ago­gik, Kurs­lei­te­rin für natur­päd­ago­gi­sche Wei­ter­bil­dun­gen für päd­ago­gi­sche Fach­kräf­te

Leiterin und Teamerin von natur­päd­ago­gi­schen Kin­der­frei­zei­ten beim WWF und anderen Anbietern, Teamerin für Wald AGs für Kinder im Grund­schul­al­ter

Shi­at­su­prak­ti­ke­rin, jah­re­lan­ge Erfahrung in sys­te­mi­scher Auf­stel­lungs­ar­beit, Hüterin von Councils (Rede­krei­sen) für Erwach­se­ne

Teil der Urban Explorers Göttingen, Gele­gen­heits- Senio­ren­klet­te­rin und ‑läuferin

Mutter von drei chao­ti­schen und fan­tas­ti­schen Kindern, Mama der Hundemama


Worüber ich gerade mehr lerne: ADHS, Neu­ro­di­ver­si­tät, Coun­cil­fa­ci­li­ta­ti­on, die Vögel um mich herum, Kri­sen­be­wäl­ti­gung mit Gelas­sen­heit

Das sagt Torsten über mich: Ich solle nicht vergessen zu schreiben, dass ich lie­bens­wert bin 😉

Torsten Wittig

*Sozi­al­päd­ago­ge, Wild­nis­päd­ago­ge, Wald­kin­der­gärt­ner…*

…vor allem aber Entdecker: Ruinen, geo­lo­gi­sche For­ma­tio­nen, Was­ser­läu­fe, Pflan­zen­ge­sell­schaf­ten, Tier­spu­ren, Gehölze, Vogel­ver­hal­ten, Wet­ter­mus­ter, Planeten- und Ster­nen­kon­stel­la­tio­nen, alles ist gern genommene Beute wenn meine Neugier eine Spur zu einem neuen Geheimnis wittert. Für mein Gehirn ist es dabei egal ob ich die Quellen des Nil oder die des Bachs in der Nähe meines Zuhauses entdecke, denn Neues ist immer aufregend und auch das Gän­se­blüm­chen neben meiner Terrasse birgt noch so viele uner­forsch­te Geheim­nis­se: Wieso blühen die auch mitten Winter, wie machen die das? Wer kommt um diese Jah­res­zeit vorbei um sie zu bestäuben? Da sie irgendwie ähnlich wie Löwenzahn sind, aber scheinbar keine Fall­schir­me bilden, wie ver­brei­ten sie sich? Weshalb sehe ich Gän­se­blüm­chen eigent­lich immer nur auf Rasen­flä­chen, aber praktisch nie im Wald? Geleitet von solchen Fragen bohrt sich meine Neugier wie Wurzeln unter die Ober­flä­che des Offen­sicht­li­chen und verbindet mich tief mit meinen Stu­di­en­sub­jek­ten, mir selbst und meinen Mit­men­schen über die Geschich­ten die wir uns erzählen können…

Lei­den­schaf­ten: Land­schaf­ten, ihre Struk­tu­ren, Geschichte(n) und Bewohner erfor­schen; Feuer, Geschich­ten erzählen, Sur­vi­val­tech­ni­ken, Workshops leiten

Worüber ich gerade mehr lerne: Vögel, Tier­spu­ren, den Göttinger Wald, Intuition

Mein liebster Auf­ent­halts­ort: Meine Spezial-For­schungs­ge­gend, meine Hän­ge­mat­te mit einem guten Buch, mit Freunden am Feuer

Nesrin Caglak

Ich bin Yoga­leh­re­rin, Per­ma­kul­tur­ge­stal­te­rin und Wild­nis­päd­ago­gin. Mich bewegt die Frage wie wir mit uns selbst, mit­ein­an­der und der uns umge­ben­den Natur lie­be­vol­ler umgehen lernen können. Dabei scheint mir achtsamer Kontakt ein Schlüssel zu sein. So gebe ich seit 2014 Per­ma­kul­tur Kurse, wobei meine Schwer­punk­te in den Bereichen Gemü­se­an­bau, Misch­kul­tur, Wald­gär­ten und dem Gestalten von leben­di­gen Systemen liegen .  

Ich arbeite seit 2023 im Team des Regionalen Umweltzentrum in Rein­hau­sen (RUZ) als Land­wirt­schafts­päd­agogin. Außdem bin ich Teil des EdGar Teams, das Schul­gär­ten in und um Witzenhausen betreeut. Seit Sommer 2018 lebe ich mit meiner Familie in Wit­zen­hau­sen Doh­r­en­bach.

Aktuell mache ich einen Lehrgang zu Phy­to­the­ra­pie um mein Wissen zu Heil­kräu­tern noch zu erweitern.

Aufgaben bei Wäl­der­wärts: Da ich mich vor allem in der Grünen Welt zu Hause fühle bin ich bei den Kräu­ter­ex­kur­sio­nen dabei.

Spe­zi­al­ge­bie­te: Pflanzen, Selbst­ver­sor­gung,  Schwel­len­gän­ge

Lerne gerade mehr über: mich, das Leben und wie das alles zusam­men­hängt.

Liebster Auf­ent­halts­ort: Im Garten oder Wald, mit lieben Menschen am Feuer